09.07.2009
Textilindustrie

American Apparel setzt auf RFID

American Apparel, US-Bekleidungshersteller, hat sein Warenbestandsmanagement auf Einzelerfassung durch RFID umgestellt. RFID-Lösung auf Artikelbasis von Avery Dennison ermöglicht lückenlose Kontrolle vom Wareneingang bis zum Verkauf an den Endverbraucher.

American Apparel ist der größte US-amerikanische Bekleidungshersteller und betreibt eine Kette von 300 Verkaufsläden weltweit. Das Unternehmen hat seine Lagerhaltung auf ein neues RFID-System auf Artikelebene umgestellt und vertraut dabei auf Lösungen von Avery Dennison. Die Bilanz ist überaus positiv: Laut Zander Livingston, bei American Apparel Direktor für RFID war das Programm vier Monate nach Start voll einsatzfähig. Nach weiteren vier Monaten hatte es sich bereits amortisiert.

Das neue Bestandsmanagementsystem umfasst AD-222-RFID-Inlays, Drucker und Etiketten von Avery Dennison, RFID-Antennen und tragbare Lesegeräte von Motorola sowie Software zur Bestandsverfolgung des Inventars

Bild: American Apparel | Avery Dennison

 

Insgesamt führte das neue System bei American Apparel zu einem kräftigen Umsatzplus. "In den Läden, in denen wir RFID eingesetzt haben, erzielten wir im Vergleich zu anderen ohne RFID einen Umsatzzuwachs von 14 %", erklärt Livingston, denn: "Wir präsentieren in den RFID-Filialen mehr Artikel und können uns noch stärker den Kunden widmen." Denn Mitarbeiter, die die Präsentationsflächen im Lager auffüllen müssen, führt das System im Lager genau dahin, wo die benötigten Teile platziert werden. Langes Suchen entfällt, die Bestände im Verkaufsraum sind schnell ergänzt, die Mitarbeiter können sich verstärkt um die Kunden kümmern.

www.ibmd.averydennison.com

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